"Wie es Menschen gibt, von welchen man, hat man sie einmal liebgewonnen, nie wieder lassen kann, so geht uns auch mit Ortschaften und Gegenden. Es sind gewöhnlich solche, in denen sich eine bestimmte Gemütsstimmung ausdrückt. Zu diesen gehört das vogtländische Hügelland. mit seinen Waldeinsamkeiten, in welche gar schmale Wiesentäler, oft nur wie grüne Streifen, mit hier und dort weit, gar weit auseinanderliegenden kleinen verirrten Häuschen sich hineinverlieren und stundenweit den Blick nach sich ziehen, als müsste dort weit hinten in der Ferne unter den harztropfenden Tannen, dort, wo die Berge terrassenartig in dunkler Bläue emporsteigen, irgendein Geheimnis verborgen sein, das uns an sich lockt und sich uns gern enthüllen möchte."Julius Mosen, der "Dichter des Vogtlandes"