Die militärische Macht der Vereinigten Staaten ist eine tragende Säule der amerikanischen Vormachtstellung. Durch gravierende Veränderungen im sicherheitspolitischen Umfeld sehen sich die US-Streitkräfte jedoch mit einem veränderten Aufgabenspektrum und Anforderungsprofil konfrontiert. Der zentrale Untersuchungsgegenstand dieser Studie ist der Transformationsprozess der US-Streitkräfte unter der Administration von George W. Bush zwischen 2001 und 2006. Die Fallbeispiele Afghanistan und Irak zeigen deutlich die Eindimensionalität dieser Transformation und offenbaren konzeptionelle, strukturelle und personelle Defizite im Bereich von Stabilisierungsoperationen.